Wichtige Fragen

Hier beantworten wir die am häufigsten gestellten Fragen der Bürgerinnen und Bürger zum Thema geflüchtete Menschen insbesondere in Darmstadt. Konnten Sie die Antwort auf Ihre persönliche Frage nicht finden? Wenden Sie sich an uns und nutzen Sie gerne unser Kontaktformular!

Spenden und Helfen

Derzeit gibt es keinen akuten Bedarf an Sachspenden, abgesehen von Ausnahmen, die unter dem Menüpunkt Aktuelles auf dieser Seite gesondert bekannt gegeben werden.

Ja, aktuell nimmt der Kleiderladen „Schrankgeflüster“ (s. Links/Kontakte) des Deutschen Roten Kreuzes – Kreisverband Darmstadt-Stadt e.V. in der Dieburger Straße 20 in 64287 Darmstadt Kleider- und Spielzeugspenden an. Bitte informieren Sie sich im Vorfeld Ihrer Sachspende unter der Telefonnummer 06151/3606-340 über die benötigten Dinge.

Im gemeinnützigen Kaufhaus der Gelegenheiten (s. Links/Kontakte) können Möbelspenden abgegeben werden, die wiederum dort von geflüchteten Menschen mit entsprechendem Nachweis gegen 20% Nachlass käuflich erworben werden können. Dies gilt auch für Unterstützer von geflüchteten Menschen, die jene mit Möbel versorgen möchten. Auch hier ist ein entsprechender Nachweis nötig. Darüber hinaus bietet das Kaufhaus der Gelegenheiten an bestimmten Tagen spezielle Haushaltsgegenstände oder Möbel mit stärkeren Nachlässen an. Das Kaufhaus der Gelegenheiten befindet sich in der Pallaswiesenstr. 122, 64293 Darmstadt. Es ist unter folgender Telefonnummer: 06151/8001912 oder per Mail: info@kaufhausdergelegenheiten.de zu erreichen. Die Öffnungszeiten sind: Mo-Fr. 10:00 bis 18:00 Uhr und Sa. von 10:00 bis 16:00 Uhr.

Lebensmittelspenden und Elektrogeräte werden nicht angenommen.

Sachspenden werden an geflüchtete Menschen kostenfrei und in haushaltsüblicher Menge abgegeben. Geldspenden werden z.B. für Projekte zur Sprachförderung, Begegnungstreffs und bei Notlagen geflüchteter Menschen eingesetzt.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat ein Spendenkonto zur Unterstützung der geflüchteten Menschen eingerichtet: Wissenschaftsstadt Darmstadt Sparkasse Darmstadt, Kontonummer:  544 000, BLZ 508 501 50, IBAN DE93508501500000544000, BIC HELADEF1DAS, Verwendungszweck: „Spenden Asyl“. Das Deutsche Rote Kreuz hat ebenfalls ein Spendenkonto: DRK Kreisverband Darmstadt-Stadt e.V. Stadt- und Kreissparkasse Darmstadt Kontonummer:  596 566, BLZ 508 501 50, IBAN DE1850850150 00005965 66, BIC HELADEF1DASDT.

Bitte wenden Sie sich für Informationen zu dieser Frage an das Büro der Flüchtlingsbeauftragten der Wissenschaftsstadt Darmstadt unter folgender Telefonnummer: 06151/13- 4050 oder per Mail: fluechtlinge@darmstadt.de.

Ehrenamtlich können Sie sich in den unterschiedlichsten Bereichen engagieren: Sprachförderung, Kinderbetreuung, Begegnungstreffs, Handarbeitsgruppen, Patenschaften etc. Das Freiwilligenzentrum hilft Ihnen, ein passendes Einsatzfeld für Sie zu finden. Bitte nehmen Sie hierfür mit dem Freiwilligenzentrum Kontakt auf oder registrieren Sie sich auf der Homepage. Bitte beachten Sie, dass Sie vor Ihrem Engagement als Ehrenamtliche oder Ehrenamtlicher mit Kindern ein erweitertes Führungszeugnis (kostenfrei) beantragen müssen. Als Ehrenamtliche oder Ehrenamtlicher sind Sie über die Hessische Unfallkasse unfallversichert. Das Freiwilligenzentrum Darmstadt (s. Links/Kontakte) erreichen Sie unter folgender Telefonnummer: 06151 85065 90 oder per Mail: fluechtlingshilfe@freiwilligenzentrum-darmstadt.org. Wichtige Informationen finden Sie auch auf der Homepage: www.freiwilligenzentrum-darmstadt.org.

Nein, im Regelfall geht es um eine persönliche, ideelle oder partnerschaftliche Begleitung, Förderung und Unterstützung. Wenn Kosten für Projekte entstehen, können diese ggf. über Spenden erstattet werden.

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Leben

Das Land Hessen zahlt den Kommunen eine Pauschale pro Asylsuchendem in Höhe von 1.050 Euro pro Monat. Damit wird ein Teil der Kosten gedeckt. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt bezieht darüber hinaus Fördermittel aus Landes- und Bundesförderfonds.

Das Bundesverfassungsgericht hatte mit Urteil vom 18. Juli 2012 die Geldleistungen für Asylsuchende für verfassungswidrig erklärt. Diese seien für den Lebensunterhalt von Asylsuchenden unzureichend und nicht nachvollziehbar. Asylsuchende bekamen durchschnittlich 225 Euro monatlich. Das Bundesverfassungsgericht forderte, dass das menschenwürdige Existenzminimum transparent und nachvollziehbar festgesetzt, sowie Abweichungen begründet werden müssten. Mit dem 2012 ergangenen Urteil gab es eine Übergangsregelung, in der monatlich 362 Euro gezahlt wurden. Daraufhin überarbeitete die Bundesregierung das Asylbewerberleistungsgesetz. Danach sollen Geflüchtete 352 Euro monatlich bekommen, durchschnittlich 127 Euro mehr als vor dem Gerichtsurteil. Die Kosten für Wohnung und Heizung werden zusätzlich übernommen. Grundlage für die Bemessung der neuen Leistungssätze ist die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe. Für diese Stichprobe führen viele Menschen genaue Haushaltsbücher über ihre Ausgaben zum täglichen Bedarf. Daraus berechnet das Statistische Bundesamt, wie viel Geld nötig ist, um das Existenzminimum zu sichern. Auch die Grundsicherung für Arbeitssuchende wird auf dieser Grundlage berechnet. Quelle: https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2014/08/2014-08-27-asylbewerberleistungsgesetz-kabinett.html

Die Altersstruktur bei Aufnahme der unbegleiteten jungen Geflüchteten ist der folgenden Aufstellung zu entnehmen: 7 Jahre: 1 Person, 10 Jahre: 1 Person, 11 Jahre: 1 Person, 12 Jahre: 3 Personen, 13 Jahre: 3 Personen, 14 Jahre: 6 Personen, 15 Jahre: 17 Personen, 16 Jahre: 62 Personen, 17 Jahre: 82 Personen, 18 Jahre: 57 Personen, 19 Jahre: 4 Personen, 20 Jahre: 4 Personen, 22 Jahre: 1 Person. Gesamt: 242 Personen. Bei Betrachtung der derzeitigen Altersstruktur ist zu beachten: Sofern ein individueller Unterstützungsbedarf im Rahmen der Jugendhilfe über das 18. Lebensjahr hinaus erforderlich ist, ist das Jugendamt gemäß § 27 i.V.m. § 41 SGBVIII zur Hilfegewährung verpflichtet. Derzeit erhalten 50 (ehemalige) unbegleitete minderjährige Ausländerinnen und Ausländer Hilfen zur Erziehung.

Bei den bis 18-Jährigen verteilen sich die 176 Personen auf: Afghanistan: 106, Syrien: 30, Eritrea: 17, Somalia: 7, Pakistan: 5, Albanien, Republik Kongo und Iran je 2, Äthiopien, Ghana, Irak, Marokko und Nigeria je 1. Bei den über 18-Jährigen verteilen sich die 66 Personen auf: Afghanistan: 29, Eritrea: 17, Syrien: 8, Somalia: 3, Iran, Pakistan sowie ungeklärt je 2, Äthiopien, Republik Kongo und Libyen je 1.

Im Rahmen der Hilfeplanung wird der Bedarf überprüft, ob die Hilfe nach §41 SGB VIII (Hilfe für junge volljährige Ausländer) weitergeführt werden soll. Das Ziel dieser Maßnahme ist dann die weitere Integration, die berufliche Einbindung und Verselbstständigung der jungen Menschen. Wenn ein solcher Unterstützungsbedarf nicht mehr festgestellt wird, werden die jungen Leute im Bedarfsfall durch Regelberatungseinrichtungen begleitet. Schutzbedürftigkeit, Partnerschaft, Familie und Erziehung, Netzwerkmanagement (geflüchtete Menschen werden bei ihrem Bedürfnis nach ersten sozialen Kontakten zur deutschen Gesellschaft unterstützt), wie auch in den Freizeitangeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Jeder der Wissenschaftsstadt Darmstadt zugewiesenen unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten besucht entweder eine Intensivklasse, eine InteA-Klasse oder einen Alphabetisierungs- bzw. Sprachkurs. Je nach Interesse sind die zugewiesenen unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten in verschiedene Aktivitäten eingebunden, wie z.B. Sportvereine, Kirchengemeinden und es findet auch eine Betreuung und Alltagsbegleitung durch ehrenamtliche Darmstädterinnen und Darmstädter statt. Diese Angebote werden sehr positiv erlebt und angenommen.

Sozialpädagogische Betreuung wird zum einen für die dezentral untergebrachten geflüchteten Menschen in Darmstadt, wie auch zum anderen für die Bewohnerinnen und Bewohner der Erstwohnhäuser innerhalb der Unterkünfte bereitgestellt. Der Betreuungsschlüssel liegt bei beiden Wohnmöglichkeiten bei 1:80. Die geflüchteten Menschen werden u.a. in folgenden Bereichen betreut: Asylverfahren, Wohnen, Arbeiten, Alltagsbewältigung, Behördengänge, ausländerspezifische Angelegenheiten. Des Weiteren bekommen die geflüchteten Menschen sozialpädagogische Unterstützung bei den Themen Gesundheit, Sucht und besondere Schutzbedürftigkeit, Partnerschaft, Familie und Erziehung, Netzwerkmanagement (geflüchtete Menschen werden bei ihrem Bedürfnis nach ersten sozialen Kontakten zur deutschen Gesellschaft unterstützt), wie auch in den Freizeitangeboten für Kinder,  Jugendliche und Erwachsene.

Nein, aber derzeit gibt es ermäßigte ÖPNV-Tickets für Menschen, die Leistungen aus dem Asylbewerber-Gesetz beziehen. Personen, die noch keine Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen, weil sie sich noch in der HEAE (Hessische Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen) befinden, erhalten ein sogenanntes Flüchtlingsticket ab Mai 2016. Das Land Hessen verpflichtet die geflüchteten Menschen, dieses Ticket, dass die freie Fahrt im jeweiligen Kreis ermöglicht, von ihrem Taschengeld zu erwerben (Flüchtlingsticket).

Grundsätzlich steht geflüchteten Menschen, wie auch Bürgerinnen und Bürgern der Wissenschaftsstadt Darmstadts, das identische kulturelle Angebot zur Verfügung. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt bietet geflüchteten Menschen, wie auch Beziehern von Grundsicherung/Sozialleistungen oder auch nach dem Wohngeldgesetz eine Teilhabecard an, die Vergünstigungen beim Zugang am kulturellen Leben ermöglicht.

In Darmstadt gibt es viele Möglichkeiten, gemeinsam mit geflüchteten Menschen etwas zu unternehmen, ins Gespräch zu kommen oder die Freizeit zu gestalten. Sie finden dazu im Veranstaltungskalender unter Termine verschiedene Angebote, sowie hier eine Liste der offenen Treffs.

Geflüchtete Menschen, die sich im laufenden Asylverfahren befinden, können niedergelassene Ärzte aufsuchen. Einen Behandlungsausweis (auch Krankenschein genannt) gibt es im Amt für Soziales und Prävention (s. Links/Kontakte). Das Interkulturelle Büro des Landkreises Darmstadt-Dieburg bietet den Wegweiser „Welche Ärztin, welcher Arzt spricht meine Sprache?“ an, dieser erleichtert den Geflüchteten die Wahl der niedergelassenen Ärzte, Therapeuten, Hebammen, Kliniken und Beratungsstellen in Darmstadt und Darmstadt-Dieburg.

Ja. In Deutschland herrscht Schulpflicht für alle Kinder. Geflüchtete Schulkinder besuchen so genannte Integrationsklassen, um die deutsche Sprache zu lernen.

Sport bietet viele Möglichkeiten der Begegnung – beim Training, bei Wettkämpfen und geselligen Aktivitäten der Vereine. Die gemeinsamen Erlebnisse von Erfolg und Niederlage können schnell ein Gefühl der Verbundenheit schaffen und bieten Verständigung über alle kulturellen Grenzen hinweg. In vielen Sportvereinen in Hessen geschieht Integration in hohem Maße aus sozialer Kompetenz und sozialer Verantwortung der Mitglieder, Vorstände und Übungsleitungen. Integration vollzieht sich allerdings nicht von allein, es bedarf engagierter Akteure in den Vereinen, die positive Aspekte wie Akzeptanz, Toleranz und gegenseitige Anerkennung vorleben und vermitteln. Weitere Informationen zu Sport und Flüchtlingen finden Sie auch unter www.landessportbund-hessen.de sowie unter www.sportkreis-darmstadt-dieburg.de.

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Arbeiten

Der Arbeitsmarktzugang von geflüchteten Menschen richtet sich nach ihrem aufenthaltsrechtlichen Status des Landes Hessen. Asylbewerberinnen und Asylbewerber oder Geduldete haben grundsätzlich gleichen Zugang zum Arbeitsmarkt. Ihre Zugangsfrist zum Arbeitsmarkt beträgt drei Monate. Zudem gelten gewisse Regeln zur Beantragung der Arbeitserlaubnis. Asylberechtigte und Kontingentflüchtlinge im eigentlichen Sinne sind Personen, die als politisch Verfolgte anerkannt wurden. Sie haben einen uneingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt. Quelle: http://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Neustart-in-Deutschland/Neustart-Asylsuchende/arbeitsmarktzugang-asylbewerber-geduldete.html

Ab dem Zeitpunkt der Anerkennung des Asylantrages dürfen geflüchtete Menschen uneingeschränkt arbeiten. Eine Genehmigung der Ausländerbehörde ist hierfür nicht erforderlich. Asylbewerberinnen und Asylbwerber dagegen können eine Ausbildung frühestens ab dem 4. Monat und Geduldete ab dem Tag der Duldung beginnen. Hilfe bei der Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche finden Sie auf der Webseite der Bundesagentur für Arbeit (s. Links/Kontakte) und Informationen für Arbeitgeber finden Sie hier. Zuwendungsmöglichkeiten bzw. Fördermittel können Unternehmen bei der Bundesagentur für Arbeit und der IHK (s. Links/Kontakte) erfragen.

Zuständig für die Fragen rund um das Thema Praktika sind in Darmstadt das Jobcenter, das Amt für Soziales und Prävention und die Bundesagentur für Arbeit (s. Links/Kontakte) . Grundsätzlich gilt: Anerkannte Geflüchtete können jederzeit ein Praktikum aufnehmen. Sie benötigen weder eine Genehmigung durch die Ausländerbehörde noch die Zustimmung durch die Bundesagentur für Arbeit. Asylbewerber und Geduldete, die kürzer als 15 Monate in Deutschland sind, benötigen für den Antritt von Praktika eine Zustimmung durch die Bundesagentur für Arbeit.

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Wohnen

Zurzeit sind geflüchtete Menschen in den folgenden Erstwohnhäusern untergebracht: Jeffersonsiedlung, Schiebelhutweg, Bismarckstr. 15 und Neuwiesenweg 2.

Aktuell sind 41 in Wohngruppen bis zu 10 Personen außerhalb Darmstadts untergebracht und werden von entsprechend qualifizierten Trägern betreut. Die anderen werden in Wohngruppen bis zu 15 (mit einer Ausnahme von 26) Personen von qualifizierten Trägern in Darmstadt betreut. Die Wohngruppen sind über das Stadtgebiet verteilt.

Geförderte Wohnungen gibt es über das Amt für Wohnungswesen (s. Links/Kontakte) in der Frankfurter Straße 71 in 64293 Darmstadt. Allgemeine Informationen über die Wohnungsvermittlungsstelle finden Sie auf der Seite der Wissenschaftsseite Darmstadt unter der Rubrik Bürgerservice. Den PDF–Antrag auf Vormerkung für eine öffentlich geförderte Wohnung in Darmstadt finden Sie unter folgendem Link. Die Voraussetzungen sowie Dringlichkeiten, werden nach Stellung des Antrags durch die Wohnungsvermittlungsstelle geprüft. Dies gilt nur für anerkannte Geflüchtete, Bewerberinnen und Bewerber nach AsylbLG (Asylbewerberleistungsgesetz) haben keinen Anspruch auf Sozialwohnungen.

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Rechtsgrundlage

Bis heute ist die Genfer Flüchtlingskonvention das wichtigste internationale Dokument für den Flüchtlingsschutz. Werfen Sie hierzu auch einen Blick in unser Glossar.

Die Regelung des Asylrechts finden Sie im Grundgesetz unter Artikel 16a.

Aktuelle Änderungen des Hessischen Landesaufnahmegesetzes können Sie hier nachlesen.

Wie die Leistungen für Asylbewerberinnen und Asylbewerber geregelt sind, können Sie unter anderem hier nachlesen.

Leistungen für anerkannte Geflüchtete zur Sicherung des Lebensunterhalts sind identisch wie die von Inländern im Sozialgesetzbuch geregelt.  

Folgende Leistungen sind für geflüchtete Menschen vorgesehen:

  • Grundleistungen für Ernährung, Unterkunft, Heizung, Kleidung, Gesundheits- und Körperpflege, Gebrauchs- und Verbrauchsgüter im Haushalt
  • Taschengeld für persönliche Bedürfnisse im Alltag
  • Leistungen bei Krankheit, Schwangerschaft und Geburt
  • Bei besonderen Umständen auch weitere Leistungen (einzelfallabhängig)

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Ablauf des Asylverfahrens

Asylbehörde ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) (s. Links/Kontakte), das in jeder Erstaufnahmeeinrichtung ein Büro hat. Dort werden geflüchtete Menschen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Asylbehörde zu ihren Fluchtgründen und zum Ablauf ihrer Flucht befragt. Die geflüchteten Menschen bekommen fürs erste eine Aufenthaltsgestattung. Damit dürfen sie in Deutschland bleiben, bis über ihren Asylantrag entschieden ist. Hier finden Sie weitere Informationen zum Ablauf des Asylverfahrens: BAMF Film und hier Informationen zur Anhörung im Asylverfahren in verschiedenen Sprachen.

Asylbewerber und Asylbewerberinnen besitzen eine dreimonatige Residenzpflicht. Sie dürfen den ihnen zugeteilten Aufenthaltsort, Ausnahmegenehmigungen ausgenommen, erst danach verlassen und sich frei in ganz Deutschland bewegen. Die Ausländerbehörde kann die Residenzpflicht in Einzelfällen verlängern. Quelle: https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2014/10/2014-10-29-verbesserungen-fuer-asylbewerber-beschlossen.html

Mit der Stellung eines Asylantrages kommen den Asylbewerberinnen und Asylbewerbern bestimmte Mitwirkungspflichten zu. Das Asylgesetz unterteilt sie in Erklärungspflicht, Unterrichtungspflicht, Vorlagepflicht, Melde- und Anzeigepflicht, Duldungspflicht, Pflicht zur Erreichbarkeit, Wohnpflicht, Pflicht zum Ortswechsel, Pflicht zur persönlichen Anwesenheit und Ausweispflicht.

Wer in Deutschland als geflüchteter Mensch einen Antrag auf Asyl stellt, wird zunächst von der Polizei mittels Fingerabdrücken, Fotos und Personenangaben registriert. Geflüchtete Menschen müssen den Asylantrag persönlich in ihrer Erstaufnahmeeinrichtung stellen. Hier gibt es Außenstellen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) (s. Links/Kontakte), deren Mitarbeiter über die Anträge entscheiden. Quelle: http://www.bamf.de/DE/Migration/AsylFluechtlinge/Asylverfahren/Antragstellung/antragstellung-node.html

Im Februar 2016 hat der Bundesrat die sofort geltende deutschlandweite Einführung eines Ankunftsnachweises für geflüchtete Menschen gebilligt, da diese oftmals keine Identifikationspapiere besitzen. Im Ankunftsnachweis enthalten sind neben dem Foto unter anderem Name, Vorname, Geburtsdatum und -ort, Staatsangehörigkeit, wie auch Geschlecht. Zu jedem geflüchteten Menschen wird ein Datensatz mit Fingerabdruck gespeichert. Quelle: www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2015/20151209-PK-vorstellung-ankunftsnachweis.html

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Vorurteile

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