Förderprogramm für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe 2018/19

Landesregierung setzt erfolgreiches Förderprogramm für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in Landkreisen und Kommunen fort

 

Wiesbaden, 23.04.2018

Die Hessische Landesregierung unterstützt weiterhin die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in den Landkreisen und Kommunen mit einem eigenen Förderprogramm. Dies hat der Chef der Hessischen Staatskanzlei und politische Koordinator der Asyl- und Flüchtlingspolitik, Staatsminister Axel Wintermeyer, heute in Wiesbaden bekanntgegeben. „Die Arbeit der freiwilligen Helferinnen und Helfer vor Ort ist ein wesentlicher Baustein für eine gelingende Integration der bei uns bleibenden Flüchtlinge. Die Hessische Landesregierung unterstützt das Engagement seit 2016 mit einem eigens dafür aufgelegten Förderprogramm,“ so der Staatskanzleichef. „Um weitere Maßnahmen vor Ort umsetzen und bereits begonnene Maßnahmen fortsetzten zu können, wird das erfolgreiche Programm 2018 und 2019 fortgeführt. Für Maßnahmen zum Auf- und Ausbau der Initiativen für Flüchtlingshilfe, aber auch für die Anerkennung des durch die vielen Helferinnen und Helfer Geleisteten, stellt das Land allen Landkreisen und kreisfreien Städten in den nächsten beiden Jahren jeweils bis zu 30.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung, die an die vielfältigen Initiativen, Vereine oder Projekte weitergegeben werden können. So unterstützen wir die Helferinnen und Helfer direkt vor Ort“, sagte Wintermeyer.

Mit dem Programm soll die Lebenssituation der Flüchtlinge verbessert und dabei geholfen werden, neue Wege des Zusammenlebens vor Ort zu finden. Gemeinsam mit den unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteuren im kommunalen Bereich wird die Aufnahme- und Integrationskultur unterstützt. „Das Land Hessen hilft, damit sich Flüchtlinge mit Bleibeperspektive mit ihren Talenten und Fähigkeiten aktiv in das gesellschaftliche Miteinander einbringen können. Gleichzeitig unterstützt das Programm aber auch die unterschiedlichen gesellschaftlichen Akteure im kommunalen Bereich, indem Maßnahmen zur Verbesserung der Zusammenarbeit von haupt- und ehrenamtlich Tätigen gefördert werden“, erläuterte Staatsminister Axel Wintermeyer.

Ab sofort können Anträge von Initiativen, Vereinen, Verbänden, Organisationen und Institutionen an das Büro der Flüchtlingsbeauftragten gerichtet werden. Hier erhalten Sie auch Unterstützung bei der Antragsstellung und bei Fragen zur Förderfähigkeit von Projektideen.

Kontakt:
Helen Saborowski
WIR-Fallmanagerin
fluechtlinge@darmstadt.de
6151 / 13 3079 oder 0171 / 1427139