Kunst und Kultur

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Kunst und Kultur

In Darmstadt gibt es ein breites kulturelles Angebot. Einige etablierte Akteure (Hessisches Landesmuseum, Staatstheater) haben ihr Angebot für Geflüchtete geöffnet, andernorts haben sich neue, formelle und informelle Initiativen gebildet, um Menschen mit Fluchthintergrund einen Zugang zum kulturellen Leben in Darmstadt zu ermöglichen.
Vergünstigungen für Sozialleistungsempfänger gibt es durch die Teilhabecard.
Hier geht es zur Plattform zum Thema Integration und Musik des Deutschen Musikinformationszentrums, welches eine Übersicht zu vielen Projekten in Deutschland gibt, sowie Anregungen für Projektideen und Förderprogramme auflistet.

Darstellendes Spiel

Es gib zahlreiche Akteure und Angebote, als Beispiel sei hier das Staatstheater als größter Akteur genannt:

Theaterpatenschaften des Staatstheaters Darmstadt
Neben der Mitwirkung von Geflüchteten in einzelnen Produktionen hat das Theater einige Angebote speziell für diese Personengruppe konzipiert. Eines davon sind die Theaterpatenschaften.
Diese ermöglicht es Menschen, die als Flüchtlinge nach Darmstadt gekommen sind, gemeinsam mit einem theaterinteressierten Paten eine Theatervorstellung zu besuchen. Außerdem gibt es die Möglichkeit an einer Führung teilzunehmen. Die Menschen lernen so das Theater kennen, können ihr Deutsch verbessern und gemeinsam mit ihrem Paten etwas entspannte Freizeit genießen.

 

Bei Interesse, als Patin oder Pate an dem Projekt teilzunehmen, melden Sie sich unter folgenden Kontaktdaten:

Franziska Domes
Referentin Generalmusikdirektion, Schauspiel und Oper
Staatstheater Darmstadt
Georg-Büchner-Platz 1
64283 Darmstadt
06151 / 2811-304
 domes@staatstheater-darmstadt.de

Musik

In Darmstadt gibt es verschiedene musikalische Projekte für, von und mit Geflüchteten. Darüber hinaus gibt es diverse kleinere Chor- und Musikprojekte in Erstwohnhäusern oder in privaten Settings. Auch ehrenamtlicher Musikunterricht (z.B. Gitarrenkurse) wird umgesetzt.
Hier sind zwei Beispiele für größere Projekte:

SOUNDKITCHEN ist eine interkulturelle Konzertreihe im Staatstheater Darmstadt. Die Darmstädter Band Besidos und Mitglieder des Staatsorchesters musizieren gemeinsam mit Musiker*innen und Sänger*innen, die als Geflüchtete nach Darmstadt gekommen sind. Dazu gibt es Essen und Musik in entspannter Atmosphäre im Foyer des Hauses. Auch im Publikum treffen Menschen mit unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen aufeinander.

 

Hier geht es zu den nächsten Terminen:
Staatstheater Darmstadt: Veranstaltungen Soundkitchen

Ein Musik-Projekt von Frauen für Frauen zwischen 17 und 26 Jahren, Newcomer und ,Oldcomer‘ aus allen möglichen Ländern und alteingesessene Darmstädterin*nen. Alle sind eingeladen, Musik zu machen, Workshops zu besuchen und am Ende mit selbst geschriebenen Songs live auf der Bühne zu stehen und sogar eine CD aufzunehmen. Mittlerweile findet das Projekt auch jeden Mittwoch in der Jefferson-Siedlung statt.

 

Mehr Informationen:
 Facebook: Heimat durch Musik

Kunstprojekte

Im Bereich Kunst und Gestaltung gibt es verschiedene Initiativen mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Hier finden Sie drei Beispiele:

Durch eine Führung können Geflüchtete und Menschen mit Deutsch als Zweitsprache ab 16 Jahren (Integrationskurse, Orientierungskurse, Sprach-Vorkurse für Studierende, Intensivklassen, geeignet ab Level A2) den Zweck eines Museums kennenlernen und damit mehr über die Wertschätzung der Kulturgüter, einen positiven Dialog mit der deutschen Kultur und die persönliche Teilhabe daran erfahren.

 

Mehr Informationen:
HLMD: Kultur- und Landeskunde für Geflüchtete

Der Rollende FarbRaum ist ein zum Malatelier umgebauter Wohnwagen, der vor Ort Angebote für Kinder mit Fluchthintergrund initiiert. Dies soll Kindern Raum geben, mit Hilfe des therapeutischen begleiteten Malens, auch ohne Worte, ihre Erfahrungen zu verarbeiten.

 

Mehr Informationen:
IhKD: Projekt für Kinder aller Nationen „Rollender FarbRaum“

Der Verein hat verschiedene künstlerische Angebote für Geflüchtete in Erstwohnhäusern und Schulen durchgeführt.

 

Bei Interesse wenden Sie sich an Ina Crosnier de Bellaistre:
06151 / 9716070
ina@ubuntu-dorf.de
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